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Asyl Helferkreis

Maisach

Angebote

Fortbildungen und Unterstützungskurse für Asylhelfer von Caritas und Brucker Forum für 2016 und 2017 finden Sie HIER

Die Caritas in Fürstenfeldbruck unterstützt Asylbewerber und ehrenamtliche Helfer.

Beratung zum Asylverfahren, zum Ausländerrecht, Psychosoziale Beratung (Trauma, Krankheit) und Unterstützung bei Behördenangelegenheiten gibt es HIER.

Zusätzlich steht in Maisach Frau Lahmann-Mansour für die Beratung zur Verfügung. Die sogenannte Bürgersprechstunde wird durch die Gemeinde Maisach finanziert und soll die ehrenamtlichen Helfer bei ihrer Tätigkeit unterstützen:

Telefon: 0157 / 53471640

Ansprechpartnerinnen für Fragen rund um das ehrenamtliche Engagement im Bereich Asyl im Landkreis Fürstenfeldbruck sind Andrea Gummert und Maria Drexler vom Caritas-Zentrum Fürstenfeldbruck.

Die Diözesan-Caritas schafft derzeit viele neue Stellen, um Asylhelferkreise zu unterstützen und zu koordinieren. Nähere Informationen dazu finden Sie HIER.

Bei www.asylkreis.de sind alle Asylkeise in Bayern gelistet.

Und HIER sind Initiantiven bundesweit zu finden.

Eine neue Austauschplattform ist für Asylhelfer ist das Asyl-Forum. Es enthält insbesondere eine sehr große Linksammlung auch zu Behörden und Ämtern sowie zu Sprachkursen ect.

Informationen für Asylhelfer in Form eines Online-Lexikons hat asylinformation.de und asylinformation.eu zusammengetragen. Die Informationen sind HIER gelistet.

Weitere politische und rechtliche Informationen sowie Arbeitshilfen sind bei Asyl Wittelsbacherland gelistet.

 

Informationen zum Anhörungs- und Asylverfahren

Die Rechtshilfe für Ausländer/innen München e.V. unterstützt und betreut ausländische Mitbürger/innen beim Kontakt mit Behörden und hilft ihnen insbesondere bei der Vermittlung von Rechtsanwälten:

www.rechtshilfe-muenchen.de

Für das Anhörungsverfahren, das Asylberwerber durchlaufen müssen, bietet ArrivalAid seine Hilfe an. Bisher wurden über 20 Flüchtlinge beraten bzw. zur Anhörung begleitet:

www.arrivalaid.org/das-angebot/

Die Rechtsanwältin Petra Haubner aus Passau macht auf www.asylhelfer.bayern  auf folgenden Sachverhalt aufmerksam:

Uns erreichen immer wieder Anrufe von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer*innen und Asylsuchenden, die befürchten, kurz vor ihrer Abschiebung zu stehen wegen der neuen Gesetze.

Das Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz, das am 24.10.2015 in Kraft getreten ist, beinhaltet zwar tatsächlich keinerlei Maßnahmen zur Beschleunigung der Asylverfahren, bewirkt aber mit seiner Verkündigung und Beschreibung in den Medien ganz offenbar viele Gerüchte und Panikmache....

Bitte beruhigen Sie die Asylsuchenden:
1.
Asylsuchende im noch laufenden Verfahren können nicht einfach abgeschoben werden. Sie erhalten zunächst einen Bescheid des Bundesamtes - gegen den auch noch Rechtsmittel eingelegt werden können. Außerdem dauern die Asylverfahren für die meisten Herkunftsländer (außer Syrien, Irak, Eritrea, Westbalkan) gerade zwei bis drei Jahre.
2.
Asylbewerber können nur im Dublin-Verfahren mit einem schlichten LaissezPasser/Reisepapier abgeschoben werden (also nur in einen anderen Dublin-Staat). Auch sie müssen aber zunächst einen Dublin-Bescheid erhalten, gegen den sie Rechtsmittel einlegen können.
Geflüchteten, die in einem anderen Dublin-Staat ihre Fingerabdrücke abgegeben haben, empfehlen wir grundsätzlich eine  anwaltliche Beratung.

3. Wichtig:
Abgelehnte Asylsuchende mit Duldung können in der Regel nur mit einem Paß in ihr Herkunftsland abgeschoben werden.

Betroffen ist hier überwiegend die große Gruppe geduldeter Afghanen.  Wir rechnen damit, daß hier tatsächlich ein größerer Druck (zur Paßbeschaffung und Ausreise) aufgebaut wird - der Druck ist aber nicht neu.

Für afghanische Alleinerziehende/Familien mit minderjährigen Kindern besteht ein Abschiebungsstopp! Außerdem bekommen diese mittlerweile alle mindestens ein Abschiebungsverbot im Asylverfahren.

Allen Afghanen, die ihre Pässe bereits abgegeben haben, empfehlen wir eine anwaltliche Beratung. Allen anderen raten wir zunächst davon ab, einen Paß zu beantragen oder abzugeben (und raten auch hier zu einer anwaltlichen Beratung).

Es gibt nach einer Ablehnung im Asylverfahren noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, den Aufenthalt zu sichern, und dies kann in einer anwaltlichen Beratung geklärt werden.